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09.07.2010, 09:46 Uhr | Sebastian Wysocki Übersicht | Drucken
Baurecht für Ortsumgehung Wöllstadt ist perfekt
Wöllstadts Bürgermeister, Alfons Götz, und MdB Lucia Puttrich erfreut über Bescheid des hessischen Verkehrsministeriums

Erfreut zeigten sich Wöllstadts Bürgermeister Alfons Götz und Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich über die Mitteilung des hessischen Verkehrsministeriums, dass der Planstellungsbeschluss der Ortsumgehung Wöllstadt rechtskräftig ist. Für die Gemeinde Wöllstadt bedeutet diese Meldung einen weiteren Schritt hin zur erwünschten Ortsumgehung, da nun die nötigen baurechtlichen Voraussetzungen zur Realisierung der beide Ortsteile B 3/B 45 geschaffen sind. Die Kosten für die Ortsumgehung belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro für den Grunderwerb und 31,1 Millionen Euro für die eigentliche Baumaßnahme.
 


Wöllstadt - „Ich freue mich über diese positive Meldung und hoffe, dass die Ortsumgehung rasch realisiert werden kann“, so Bürgermeister Götz. Seit 1993 mit der Aufstellung des Bedarfsplans wird dieses wichtige Infrasturkurprojekt der südlichen Wetterau im Wöllstädter Rathaus begleitet. 2000 wurde schließlich die Linienplanung abgeschlossen und weitere zwei Jahre später im März 2002 wurde das Raumordnungsverfahren erfolgreich zum Abschluss gebracht. 2006 folgte der Planfeststellungsentwurf, der im Dezember 2009 erfolgte der Planfeststellungsbeschluss, der nun rechtskräftig ist.
 
 
Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich sicherte Alfons Götz zu, sich für die nötigen finanziellen Mittel bei Bund und Land einzusetzen. Nach einem Gespräch mit Verkehrsminister Dieter Posch in Wiesbaden, an dem auch Landtagsabgeordneter Tobias Utter teilnahm, sei zugesichert worden, dass die rund 34 Millionen Euro teure Ortsumgehung nicht aufgrund des Ausbaus der A 49 gestrichen oder bis 2019 verschoben werden muss. „Das ist ein wichtiges Signal in die richtige Richtung“, so Lucia Puttrich. Schließlich sei der Ausbau der B 3 eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der gesamten Region. „Seit der Freigabe der Ortsumgehung Friedberg hat der Verkehr in Wöllstadt um rund 30 Prozent zugenommen“, so Puttrich. Deshalb sei die Umfahrung dringend notwendig.


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