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13.07.2010, 09:55 Uhr | Sebastian Wysocki Übersicht | Drucken
Modellprojekt „Bürgerarbeit“ startet am 15. Juli
Puttrich: Landkreis Wetterau ist Modellregion

Als weitere wichtige Weichenstellung bei der Vermittlung von Arbeitsuchenden bezeichnete die Wetterauer Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich die Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Bürgerarbeit. „Nachdem wir die Vermittlung aus einer Hand durch BA, ARGEN oder Optionskommunen in diesem Jahr verfassungsrechtlich geregelt haben, ist der nächste folgerichtige Schritt die Erprobung der Bürgerarbeit aus dem Koalitionsvertrag in sog. Modellregionen“, so Puttrich. „Ich freue mich,“ so die Bundestagsabgeordnete weiter, „dass die Wetterau zu diesen Regionen gehört“.


Berlin/Friedberg – 13. Juli 2010 – Als weitere wichtige Weichenstellung bei der Vermittlung von Arbeitsuchenden bezeichnete die Wetterauer Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich die Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Bürgerarbeit. „Nachdem wir die Vermittlung aus einer Hand durch BA, ARGEN oder Optionskommunen in diesem Jahr verfassungsrechtlich geregelt haben, ist der nächste folgerichtige Schritt die Erprobung der Bürgerarbeit aus dem Koalitionsvertrag in sog. Modellregionen“, so Puttrich. „Ich freue mich,“ so die Bundestagsabgeordnete weiter, „dass die Wetterau zu diesen Regionen gehört“.

Der für die JobKOMM zuständige Sozialdezernent des Wetteraukreises, Vizelandrat und Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith (CDU), hat den Anstoß unmittelbar nach Bekanntwerden des Förderprogramms gegeben. Innerhalb von nur 4 Wochen hat die JobKOMM, die vom Wetteraukreis und BA getragen wird, eine erfolgreiche Bewerbung abgeliefert, die im Vorfeld von vielen hohen Repräsentanten unterstützt und begrüßt wurde.

Bereits am 30. April habe das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein bundesweites Interessenbekundungsverfahren gestartet, dass am 27. Mai endete und auf sehr großes Interesse stieß. Mehr als 190 Konzepte mit guten und innovativen Ideen wurden im Bundesministerium ausgewertet und alle erhielten den Zuschlag, sodass eine bundesweit flächendeckende Erprobung stattfinden könne.

Mit dem neuen Ansatz sollen Arbeitsuchende noch gezielter und schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden. In der Aktivierungsphase, dem Herzstück des neuen Modells, soll ein Großteil der arbeitslosen erwerbsfähigen Hilfeempfänger durch eine intensive und konsequente Aktivierung vermittelt werden. Helfen die Beratungen, Qualifizierungen und Vermittlungsaktivitäten nicht, solle im Rahmen einer Beschäftigungsphase die Vermittlung auf einen Bürgerarbeitsplatz im Bereich von zusätzlicher und im öffentlichen Interesse liegender Arbeit erfolgen. Begleitend zu dieser Maßnahme werde ein Coaching stattfinden, dass die Aktivierungskräfte zudem stärken solle.

„Ich bin mir sicher, dass gerade nach der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise mit zunehmender positiven konjunkturellen Entwicklung und einem stabilen Arbeitsmarkt erste Erfolge sichtbar werden. Zudem zeige sich, dass die christlich-liberale Koalition ein klares Ziel vor Augen hat und diesen Weg auch stringent gehen wird: Sozial ist, was Arbeit schafft!“.



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