Bundestagsabgeordnete informiert sich über Förderprogramm ZIM Lucia Puttrich besucht IBG Hydro-Tech in Büdingen
Anlässlich der im Bundestag anstehenden Debatte um die Mittelstandsförderung informierte sich die Wetterauer CDU-Abgeordnete Lucia Puttrich bei der Büdinger Firma IBG Hydro-Tech über deren Erfahrung mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand, ein Förderprogramm der Bundesregierung für kleiner und mittlerer Unternehmen.
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Büdingen. Anlässlich der im Bundestag anstehenden Debatte um die Mittelstandsförderung informierte sich die Wetterauer CDU-Abgeordnete Lucia Puttrich bei der Büdinger Firma IBG Hydro-Tech über deren Erfahrung mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand, ein Förderprogramm der Bundesregierung für kleiner und mittlerer Unternehmen.
Die IBG Steinicke GmbH, mit Sitz in Büdingen, hat sich auf die Entwicklung und Produktion qualitativ hochwertiger Kanalreinigungsdüsen, Fräs- und Sanierungssysteme spezialisiert. Das Unternehmen stellt Fräsroboter zur Kanalreinigung und -sanierung her, baut Fahrzeuge zu mobilen Werkstätten für die Kanalsanierung um, produziert Inversionsanlagen für die Installation von Inlinern mittels Druckluft oder Wasserdruck und fertigt Imprägnier- und Harzmischanlagen zur grabenlosen Sanierung von Kanälen an. Darüber hinaus werden in Büdingen auch Kanalreinigungsdüsen, Kettenschleudern und Frässysteme für jede Art von Rohrsystemen hergestellt.
IBG beschäftigt rund 45 Mitarbeiter. Der Betrieb wurde von Norbert Olbrich und seiner Frau Ivonne vor 18 Jahren gegründet und produziert seit 1995 in Büdingen, da der Standort optimal aufgrund seiner Autobahnanbindung und Nähe zum Flughafen sei. Des Weiteren seien in der Region gut ausgebildete Facharbeiter und qualifizierte Auszubildende vorhanden. Auf dem relativen jungen Markt der Kanalsanierung hat sich das Familienunternehmen erfolgreich etabliert. 70 Prozent der gefertigten Produkte werden ins Ausland exportiert. So sind Produkte der Firma IBG beispielsweise bei der Erweiterung der Londoner U-Bahn (the Tube) im Einsatz.
In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens sind zwei Maschinenbauingenieure beschäftigt, die bei der Konstruktion neuer Produkte eng mit den Fachkräften in der Produktion zusammen arbeiten. Im November 2008 stellte IBG einen Förderantrag, um ein Gerät zur Inlinerhärtung in Rohrsystemen auf LED-Technologie basierender UV-Strahleranlage zu entwickeln. Mit Hilfe dieses Roboters sollen die mit Harz imprägnierten Inliner schneller ausgehärtet werden können. „Wir hatten die Motivation, ein bestehendes Gerät weiter zu entwickeln um unseren Kunden ein deutlich verbessertes Produkt vorstellen zu können, mit dessen Hilfe sie Zeit und damit bares Geld einsparen können“, so Geschäftsführer Olbrich. Auf das Förderprogramm ZIM aufmerksam geworden ist Olbrich, als ihm einer seiner Kunden von dessen Erfahrungen mit ZIM berichtete. „Die enge Zusammenarbeit mit den Anwendern hat zu einer ständigen Neu- und Weiterentwicklung unserer Produkte und technologisch anspruchsvollen Lösungen geführt“, so Geschäftsführer Norbert Olbrich. „Aus diesem Grund bieten wir nicht nur Standardprodukte an, sondern auch individuelle Lösungen für spezifische Anwendungsfälle“, so Olbrich weiter.
Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich betonte bei ihrem Besuch, dass die Wetterau bedeutender Standort von hoch innovativen High-Tech-Unternehmen sei. „Unsere gute Lage im Rhein-Main-Gebiet und die verkehrsgünstige Anbindung machen die Wetterau als Wirtschaftsstandort attraktiv“, so Lucia Puttrich. Gerade der Mittelstand mit seinen zahlreichen Beschäftigten sei maßgeblich dafür verantwortlich, dass in Deutschland weiter Technologie auf allerhöchstem Niveau entwickelt werde. „Bei meinen vielen Besuchen bei mittelständischen Unternehmen im Wetteraukreis habe ich erlebt, mit welch unternehmerischen Freunde und mit welcher Tatkraft Forschung und Entwicklung vorangetrieben werden. Wir müssen uns in Deutschland nicht kleiner reden als wir in Wirklichkeit sind“, so die Wetterauer Bundestagsabgeordnete abschließend. |