Ministerin sprach in Berlin mit Verkehrsminister Peter Ramsauer und Staatssekretär Rainer Bomba
Wetteraukreis. Die hessische Umweltministerin und Wetterauer CDU-Kreisvorsitzende, Lucia Puttrich, sieht gute Chancen für die Sicherstellung der Finanzierung der B3-Ortsumgehung, sodass keine Verzögerungen bei der Umsetzung dieses äußerst wichtigen Verkehrsprojektes in der Wetterau eintreten. „Die Ortsumgehung rückt in greifbare Nähe“, sagte Puttrich, die vor wenigen Tagen erneut in Berlin mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und Verkehrsstaatssekretär Rainer Bomba über die Ortsumgehung B3 Wöllstadt gesprochen hat. Von den zusätzlichen Mitteln, die für den Straßenbau im Haushalt 2012 vorgesehen sind, soll auch Wöllstadt profitieren, unterstrich Puttrich. Sie habe in Berlin noch einmal „alle Hebel in Bewegung gesetzt“, damit das Verkehrsministerium die Mittel für den Bau der Umgehungsstraße freigibt. Schließlich stehe die Baumaßnahme auf der Prioritätenliste Hessen an oberster Stelle, so dass das Projekt mit den zusätzlichen Mitteln schnell realisiert werden könnte. „Das Planungsrecht liegt schon lange vor. Jetzt muss es endlich losgehen“, bekräftigte Puttrich.
Alle Beteiligten seien sich bei den Gesprächen in der Hauptstadt einig gewesen, dass die momentane Situation in Wöllstadt nicht länger tragfähig sei. Puttrich selbst hatte in den vergangenen Monaten an mehreren Veranstaltungen der Bürgerinitiative „Ortsumgehung Wöllstadt jetzt!“ teilgenommen und sich über die Situation informiert. „Jeden Tag fahren mehrere zehntausend Fahrzeuge über die schmale Durchgangsstraße. Zählungen kommen hierbei auf über 30.000 Fahrzeuge pro Tag. Nur die Umgehung schafft die notwendige Entlastung für die Wöllstädter Bürgerinnen und Bürger“, so Puttrich abschließend.